Programm

Hier finden Sie unsere vorläufigen Programminhalte. Stand: 17.07.2018 - Änderungen vorbehalten

Montag, 29. Oktober 2018

19:00 Uhr
Vorabendveranstaltung Staatlicher Hofkeller Würzburg

Dienstag, 30. Oktober 2018

08:30 Uhr
Ankunft und Registrierung / Welcome Coffee
09:00 Uhr
Begrüßung
Referent: Konrad Wenz | Chefredakteur »Fahrzeug+Karosserie« l Chefredakteur »Kfz-Schadenmanager«

Chefredakteur »Fahrzeug+Karosserie« l Chefredakteur »Kfz-Schadenmanager«

09:15 Uhr
WLTP und RDE - Abgasemission und Verbrauch mehr
Ab September gilt für die Typzulassung auch von Fahrzeugen der Fahrzeugklassen N1/N2 das neue Testverfahren „Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure“ (WLTP). Diese neue Norm berücksichtigt die fahrzeugindividuelle Konfiguration inkl. der An/Umbauten bei der Ermittlung der Verbräuche und Emissionen. Zeitglich werden auch die gesetzlichen Anforderungen an die Fahrzeuge zur Einhaltung der Emissionen auch im realen Straßenbetrieb – RDE – verschärft. Herr Hüttenhain Projektleiter WLTP und CO2 - Strategie Van bei der MAN Truck & Bus AG stellt in seinem Impulsvortrag die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die Folgen der Typzulassungen aus Sicht eines Fahrzeugherstellers mit den Auswirkungen auf die Aufbauhersteller für die folgende Podiumsdiskussion vor.
Referent: Jost Hüttenhain | Projektleiter WLTP und CO2 - Strategie Van | MAN Truck & Bus AG

Seit 2018: MAN Truck & Bus AG: Projektleiter WLTP und CO2 - Strategie Van
2016-2018: Senior Manager bei MHP - Management- und IT-Beratung GmbH: Projektleiter in WLTP-Projekten bei div. OEMs

09:45 Uhr
WLTP und RDE - Abgasemission und Verbrauch - Podiumsdiskussion mehr
Ab September gilt für die Typzulassung auch von Fahrzeugen ab 3,5 t das neue Testverfahren Fahrzeuge „Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure“ (WLTP). Entspricht ein umgebautes Fahrzeug nicht mehr den vom Hersteller homologierten Stand, müssen die Aufbauhersteller nach der neuen Norm die Emissionen selbst durch den WLTP Prüfzyklus nachweisen. Die Expertenrunde diskutiert die Herausforderungen an den Fahrzeugbau hinsichtlich Zulassung und Vorgaben.
Referent: Claus Evels | Vizepräsident ZKF l Geschäftsführer EVELS Karosserie-Fahrzeugbau GmbH

Vizepräsident ZKF
Geschäftsführer EVELS Karosserie-Fahrzeugbau GmbH

Referent: Jost Hüttenhain | Projektleiter WLTP und CO2 - Strategie Van | MAN Truck & Bus AG

Seit 2018: MAN Truck & Bus AG: Projektleiter WLTP und CO2 - Strategie Van
2016-2018: Senior Manager bei MHP - Management- und IT-Beratung GmbH: Projektleiter in WLTP-Projekten bei div. OEMs

Referent: Thomas Görtler | Vice President AI-Ko
Referent: Thomas B. Wagner | Daimler AG

- DaimlerChrysler AG Forschung und Technologie: Festigkeitsberechnung von Lötverbindungen
- DaimlerChrysler AG, Truck Achsen: Zuverlässigkeitsmanagement / Statistische Versuchsplanung
- Daimler AG, Mercedes Benz VANs: Simulation Fahrleistung & Verbrauch
- Daimler AG, Mercedes Benz VANs: CO2 Strategie VAN
- Daimler AG, Mercedes Benz VANs: WLTP Projekt VAN, Gremienarbeit

10:30 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Branchenausstellung
11:00 Uhr
Elektromobilität mehr
Globale Trends wie der anhaltende Boom im Online-Handel lassen den innerstädtischen Lieferverkehr stark wachsen. Gleichzeitig drohen aufgrund steigender Emissionsbelastungen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Damit stehen die klassischen kommerziellen Betreiber von Dieselfahrzeugen, wie Kurier-, Express- und Paketdienste, kommunale Dienstleister und Handwerksbetriebe vor einem Dilemma: Zum einen bieten die großen OEMs bisher kaum Fahrzeuge im 7,5 und 26 Tonnen Bereich, die emissionsarm angetrieben werden. Zum anderen nutzen beispielsweise Kommunen Fahrzeuge mit zum Teil aufwendigen und sehr kostspieligen Sonderaufbauten, die noch lange nicht abgeschrieben sind. Markus Schell, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter/BPW Bergische Achsen KG, zeigt auf, wie Fahrzeugbauer diese Fahrzeuge elektrifizieren und ihnen ein für Umwelt und Budget nachhaltiges zweites Leben einhauchen können.
Referent: Markus Schell | Persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter | BPW Bergische Achsen KG

Markus Schell trat 2009 bei der BPW Bergische Achsen KG ein und ist dort seit Januar 2014 persönlich haftender Geschäftsführer.
Der Diplom-Wirtschaftsingenieur studierte in Kaiserslautern und an der Queen's University in Kanada. Seine berufliche Laufbahn begann er 1996 bei der PricewaterhouseCoopers Unternehmensberatung. Im Anschluss war er 10 Jahre bei Brose Fahrzeugteile in unterschiedlichsten Funktionen tätig, zuletzt als Leiter Unternehmensplanung / Mergers & Acquisitions.

11:30 Uhr
Sonderkonstruktionen Bausatzsysteme mehr
Der Bedarf an kundenspezifischen Individuallösungen im Fahrzeugbau bleibt ungebrochen. Gefragt sind Lösungen, die nicht „von der Stange“ kommen und dazu beitragen, die Effizienz und Rentabilität der Fahrzeugaufbauten weiter zu erhöhen. Neben Standard-Bausätzen werden deshalb auch immer mehr individuell konfigurierte Kofferbausätze für ganz unterschiedliche Einsatzwünsche geordert. Möglich macht dies ein flexibles Produktionssystem nach dem Baukastenprinzip, denn Individualität ist schon immer ein Erfolgsfaktor im Fahrzeug- und Karosseriebau gewesen. Der Sonderbau bei Titgemeyer gehört traditionell zu den großen Stärken des Unternehmens.
Referent: Richard Weweler | Leiter Produktmanagement l Gebr. TITGEMEYER GmbH & Co. KG

Richard Weweler ist seit 1994 für die TITGEMEYER Unternehmensgruppe in unterschiedlichen Funktionen aktiv. Im Zeitraum von 1994 bis 2003 war er als Produktmanager für Bausatzsysteme tätig. Im Anschluss übernahm Richard Weweler die Regionalleitung Vertrieb Deutschland. Seit 2017 verantwortet er als Leiter das Produktmanagement Fahrzeugbauteile.

12:00 Uhr
Kommunikative Mittagspause und Besuch der Ausstellung
13:00 Uhr
Automatisiertes und vernetztes Fahren: heutige und kommende Technologien im Nutzfahrzeugbereich mehr
Der rasant voranschreitende technologische Fortschritt in der Fahrzeugentwicklung ermöglicht es Fahrern, Logistikbetreibern, Fahrzeugaufbauern und Herstellern nicht nur die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sondern auch den Logisitikbetrieb effizienter zu gestalten. Dabei spielt die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander ebenso eine Rolle, wie etwa die digitale Verbindung zwischen Fahrzeug und Spedition. Joerg Luetzner, Leiter der Abteilung Nutzfahrzeuge Systems & Technology in der Division Interieur bei Continental Automotive, gibt einen Überblick über heutige und kommende Technologien aus den Bereichen cloudbasierte Services, Trusted Sensors, on-board Weighing sowie V2X-Kommunikation.
Referent: Jörg Luetzner | Leiter Nutzfahrzeuge & Technology, Division Interieur l Continental Automotive GmbH

Dipl. Ing Jörg Lützner studierte Elektotechnik an der University of Nottingham und der RWTH Aachen. Nach Stationen bei Siemens Halbleiter und Siemens Mobile Phones arbeitet er 2005 bei Siemens VDO, jetzt Continental Automotive GmbH. Zuerst war er für das Innovation & Portfolio Management der Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket verantwortlich. Von 2009 bis 2014 koordinierte er die Online Dienste Aktivitäten der Continental Division Interior. In dieser Funktion definiert und steuert er das Produktportfolio für die zahlreichen Online Dienste Lösungen. Derzeit verantwortet Hr. Lützner das Innovation Management für Nutzfahrzeuge für die Continental Division Interior.

13:45 Uhr
Kleben im Fahrzeugbau – Neue Anforderungen an die Klebtechnik mehr
Die DIN 2304 „Qualitätsanforderungen an Klebprozesse“ ist im März 2016 veröffentlicht worden und ist ein Regelwerk auf Normenebene, das die Qualitätsanforderungen an klebtechnische Prozesse festlegt. Die Norm beschäftigt sich mit den Anforderungen an die qualitätsgerechte Ausführung von Klebverbindungen. Hier werden allgemeine, organisatorische, konstruktive und fertigungstechnische Erfordernisse an die Herstellung klebtechnischer Verbindungen erläutert. Die Norm wendet sich übergreifend an alle Klebstoffklassen, Werkstoffkombinationen und Branchen.

Im Bereich der Schweißtechnik ist ein allgemeingültiger Standard für die qualitätssichernden Prozesse lange existent in Form der DIN EN ISO 3834. In der Klebtechnik gibt es zumindest ein Regelwerk des DVS, der als Pendant für die Klebtechnik veröffentlicht ist (DVS 3310 „Qualitätsanforderungen in der Klebtechnik“). Diese DVS-Richtlinie ist, leicht modifiziert aber vom grundsätzlichen Inhalt sehr ähnlich, nun zur Norm erhoben worden und als DIN 2304 erschienen.

Der Vortrag erläutert die Anforderungen, die sich aus der Norm ergeben und die aktuellen Tendenzen hinsichtlich einer notwendigen Zertifizierung.
Referent: Dipl. Ing. Julian Band | Geschäftsführer l TechnologieCentrum Kleben GmbH

Geschäftsführer des TechnologieCentrum Kleben (TC-Kleben GmbH)
Vorsitzender des Prüfungs- und Zertifizierungsausschusses Kleben des DVS
Normungsmitarbeiter bei DIN NMP, DIN NAS, DIN FSF, DVS
Zugelassener Zertifizierer und Auditor DIN 6701 und DIN 2304

14:30 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Branchenausstellung
15:00 Uhr
Thermisches Richten im Fahrzeugbau - „Keine schwarze Magie!" mehr
Das thermische Richten kennt man normalerweise als Flammrichten. Und hat oft genug keinen Spass daran. Scheinbar nur mit jahrzehntelanger Erfahrung zu beherrschen, manchmal geht es und manchmal geht es nicht. Und derjenige, der es kann, kann einem meistens nicht genau sagen, warum da was funktioniert. In dem Vortrag wird damit gründlich aufgeräumt! Anhand der Möglichkeiten des Richtens mit Tiefeninduktion werden die Zusammenhänge klarer und es entsteht eine Richt-Theorie wie Sie sie noch nicht gehört haben. Einfach und verständlich. Danach werden Sie wissen, was „minimalinvasives Richten“ ist und warum „festgeschweisster Verzug“ ein ernstzunehmender Gegner ist.
Referent: Dipl. Ing. Thomas Vauderwange | Geschäftsführer l VauQuadrat GmbH

1988-1992: Studium der Luft- und Raumfahrttechnik
1992-1996: Luftwaffenoffizier
1997-2001: Huber Kältemaschinenbau GmbH/Entwicklung, Support
2002-2003: Automotive Testing Technologies GmbH/Produktmanager
2003-2009: Automotive Testing Technologies GmbH/Abteilungsleiter P&M
2009-heute: VauQuadrat GmbH Gründer, Gesellschafter, Geschäftsführer

15:30 Uhr
Kundenspezifische Lösungen in der Ladungssicherung mehr
Der europäische Markt für Ladungssicherung wird von standardisierten, häufig importierten Produkten dominiert. Die Möglichkeiten einer individuellen Anpassung sind meist begrenzt. Nicht immer passen die Angebote zu einem neuen Fahrzeugkonzept oder der alltäglichen Praxis. In einem solchen Fall sind lösungs- bzw. kundenorientierte Ansätze erforderlich. Anhand von Beispielen aus dem täglichen Einsatz erläutern wir die Möglichkeiten, die sich aus einer innovativen Neukonstruktion oder der Modifikation eines Standardproduktes ergeben.
Referent: Werner Zaske | TS Gevelsberg GmbH

Werner Zaske ist seit mehr als 20 Jahren für die TS Gesellschaft für Transport- und Sicherungssysteme mbH in Gevelsberg tätig. Das Unternehmen entwickelt kundenspezifische Ladungssicherungsprodukte für Kunden aus dem Fahrzeugbau und der Transport und Logistik-Branche. Werner Zaske hat als Leiter des Vertriebs diverse Entwicklungsprojekte initiiert und begleitet.

16:00 Uhr
Zusammenfassung des Kongresstages
16:15 Uhr
Ende des Forum Fahrzeugbau 2018

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Aussteller